Rico, Oskar und die Tieferschatten

Kinofilm, Kinderfilm
2013

Produktion: Lieblingsfilm GmbH
Koproduktion: Fox International Productions (Germany) GmbH
Verleih: Twentieth Century Fox of Germany

Regie: Neele Leana Vollmar
Drehbuch: Christian Lerch, Andreas Bradler, Klaus Döring
Nach einem Roman von: Andreas Steinhöfel
Produzenten: Philipp Budweg / Robert Marciniak
Executive Producer: Marco Mehlitz

Main Cast: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Ronald Zehrfeld, David Kross, Ursela Monn, Axel Prahl, Milan Peschel, Katharina Thalbach, Anke Engelke

Kamera: Torsten Breuer
Szenenbild: Matthias Müsse
Kostüm: Silke Sommer
Maske: Juliane Hübner und Katrin Westerhausen
Montage: Bernd Schlegel
Ton: Frank Heidbrink
Musik: Oliver Thiede
Casting: Bünker Casting (Kinder), Daniela Tolkien (Erwachsene)

Rico ist 10 Jahre alt und lebt in Berlin Kreuzberg, in der Dieffenbachstraße 93. Rico ist ein besonderes Kind, er ist tiefbegabt, was bedeutet, dass ihm Dinge schon mal aus dem Kopf fallen, wenn er überfordert ist. Dann verwechselt er Osten und Westen, links und rechts. Rico verrennt sich leicht – im Kopf und auf der Straße. Deshalb bleibt Rico am liebsten zuhause, in seiner „Dieffe 93“.

Hier kennt er jeden Winkel – und vor allem jede Wohnung, denn Wohnungen schaut Rico sich für sein Leben gern an. Gemeine Menschen wie der Fitzke aus dem vierten Stock nennen Rico Schwachkopf. Nette Menschen wie Frau Dahling aus dem Dritten lieben Rico für seine Eigenheit. Mit der alten Dame futtert Rico abends auf dem Sofa vor dem Fernseher selbstgemachte Müffelchen. Hat Frau Dahling gute Laune, gibt’s Krimis, plagt Frau Dahling das ‚graue Gefühl’ leider Liebesschnulzen. Trotz seiner beschränkten Welt ist Rico ein glückliches Kind. Denn er hat Tanja, die beste Mama auf Erden, die Fischstäbchen mit Blutmatsche kocht und Delphine auf ihre Fußnägel klebt. Nur manchmal, wenn er allein im Treppenhaus sitzt, beschleicht auch Rico das graue Gefühl. Dann wünscht er sich zwei Dinge: einen Papa und einen Freund, mit dem er durch die weite Welt streifen kann.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein fieser Kindesentführer, der Berlin seit Wochen in Atem hält, ihm beides bescheren könnte? Alles beginnt mit einer Reihe Riesenzähne, die unter einem Motorradhelm hervorlugen. Unter dem Helm steckt Oskar, 8 Jahre, und hochbegabt. Und im Vergleich zu Rico ein ganzer Angstkomplex! Das muss wohl daran liegen, dass er soviel weiß. Da fallen einem zu allen guten Sachen gleich noch ein paar schlechte ein. Trotz ihrer Verschiedenheit verstehen sich die beiden sofort – und sicher flankiert von Oskar, beginnt Rico die Welt jenseits der Dieffe zu erobern.

Welch Gemeinheit also, als der berüchtigte Kinderkidnapper Rico Oskar kurz darauf direkt vor der Nase wegschnappt! Die Entführung stellt Rico auf eine harte Probe. Denn um seinen Freund zu finden, muss Rico sich diesmal ganz alleine in die weite Welt Berlins, in all das Links und Rechts hinauswagen, was die Bingokugeln in seinem Kopf zum Tanzen bringt.

KINOSTART: 10. Juli 2014

Preise

  • Hoffnungsschimmer für Fairste Produktion 2013
  • Kinder-Medien-Preis „Weißer Elefant“ 2014 für Beste Kino-Film-Nachwuchsdarsteller (Anton Petzold und Juri Winkler)
  • Bestes Drehbuch beim Goldenen Spatz 2014
  • Publikumspreis des Münchner Kinderfilmfests 2014
  • AG Gildepreis 2014 „Bester Kinderfilm“
  • Nominiert für die “Goldene Henne” 2014
  • EMMI der Kinderfilmtage Ruhr 2014 für “Besten Kinderfilm”
  • EMO der Kinderfilmtage Ruhr 2014 für “Beste Darsteller” an Anton Petzold und Juri Winkler
  • Jugend- und Kinderfilmpreis des Goethe-Instituts auf dem Schlingel Film Festival 2014
  • Kinderfilmfest Düsseldorf „Bester Kinderfilm“ 2014

Festivals

  • Goldener Spatz 2014
  • Münchner Kinderfilmfest 2014
  • Giffoni International Film Festival 2014
  • Fünf-Seen-Filmfestival 2014
  • Buster International Film Festival for Children and Youth in Kopenhagen 2014
  • Schlingel-Internationales Filmfestival 2014
  • Filemon International Children’s Film Festival 2014
  • 31. Kinderfilmtage im Ruhrgebiet 2014
  • Kinderfilmfest Düsseldorf 2014