Marcus H. Rosenmüller wurde 1973 in Tegernsee geboren. Von 1995 bis 2002 studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film München, Abteilung Film und Fernsehspiel.
Sein Kinofilm „Wer früher stirbt, ist länger tot“ (2006), zu dem er, zusammen mit Christian Lerch, auch das Drehbuch schrieb, verschaffte ihm den Durchbruch und wurde mit vier Lolas beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Ab 2006 entstand die erfolgreiche Tandern-Trilogie. Nach „Beste Zeit“ (2007) und „Beste Gegend“ (2008) wurde 2013 der abschließende Teil „Beste Chance“ in Oberbayern und Indien gedreht. Von 2006 bis 2014 konnte Rosenmüller etliche Kinofilme realisieren. Danach war er mit dem großen Sportlerepos „Trautmann“ (2018) mit David Kross in der Hauptrolle sowie dem Family-Entertainment-Vergnügen „Unheimlich perfekte Freunde“ (2019) in den Kinos vertreten. Zudem realisierte er den Dokumentarfilm „Dreiviertelblut – Weltraumtouristen“ (2020). Rosenmüller war Mitautor der letzten Regiearbeit von Joseph Vilsmaier, „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ (2021), u.a. mit Bully Herbig und Hape Kerkeling in den Hauptrollen. Zudem feierte Rosenmüllers erster Animationsfilm, „Rotzbub“ (2021), den er zusammen mit Santiago Lopez Jover realisierte, Weltpremiere. Ein Jahr später folgte schon die Komödie „Beckenrand Sheriff“ (2022) mit Milan Peschel in der Hauptrolle sowie die Arbeit an der Serie „Neue Geschichten vom Pumuckl„, für die er 2024 mit dem Blauen Panther – TV & Streaming Award ausgezeichnet wurde. Mit „Pumuckl und das große Missverständnis“ (2025) gelang Rosenmüller nach „Wer früher stirbt, ist länger tot“ sein zweiter Millionen-Erfolg an den Kinokassen. Zuletzt feierte er mit der Komödie „Extrawurst„, in der Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer und Friedrich Mücke die Hauptrollen spielen, mit fast zwei Millionen Besuchern seinen bisher größten Erfolg.
Neben seiner Leidenschaft für den Film zieht es Rosenmüller immer wieder auf die Bühne: Seit 2007 tourt er gemeinsam mit dem Komponisten Gerd Baumann mit eigenen Gedichten durch Deutschland; von 2013 bis 2017 inszenierte er das Singspiel auf dem Münchner Nockherberg, 2016 zudem Rossinis Oper „Le Comte Ory“ an der Bayerischen Staatsoper München. Für sein literarisches Schaffen wurde ihm 2014 der Ernst Hoferichter-Preis der Stadt München verliehen, der Schriftstellerinnen und Schriftsteller ehrt, die in ihren Werken Originalität mit Weltoffenheit und Humor verbinden; im selben Jahr erhielt er die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber. 2015 überreichten ihm die Münchner Turmschreiber den Poetentaler.
Seit Oktober 2018 hat Rosenmüller eine Professur an der HFF München für den Bereich Kino- und Fernsehfilm inne und gehört zu den Gründungsgesellschaftern der LIEBLINGSFILM.
| 2022 |
NEUE GESCHICHTEN VOM PUMUCKL (AT), Serie (NEUESUPER GmbH), Start voraussichtlich Ende 2023 WILLKOMMEN IN SIEGHEILKIRCHEN – DER DEIX FILM, Kinofilm, (Aichholzer Filmproduktion GmbH, Filmbüro Münchner Freiheit GmbH, ORF), 85 Min, Kinostart in Deutschland: Juli 2022 |
| 2021 |
BECKENRAND SHERIFF, Kinofilm (Lieblingsfilm GmbH), 114 Min, Kinostart in Deutschland: September 2021 |
| 2020 |
DREIVIERTELBLUT – WELTRAUMTOURISTEN, Kinofilm, Südkino Filmproduktion, Lieblingsfilm, 87 Min, Kinostart in Deutschland: August 2020 |
| 2019 |
UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE, Kinofilm (Via Film), 90 Min, bundesweiter Kinostart April 2019 |
| 2018 |
TRAUTMANN (THE KEEPER), Kinofilm, 120 Min, Koproduktion Lieblingsfilm, Zephyr Films (UK), BFC (UK), SquareOne Entertainment, ARRI Media, ARD/Degeto, Verleih: SquareOne Entertainment |
| 2015 |
BRENNA TUATS SCHO LANG, Kino-Dokumentation (Blanko music, Langbein & Partner Media, ORF), |
| 2014 |
BESTE CHANCE, Kinofilm (Koproduktion Lieblingsfilm + H&V Entertainment), 100 Min, Sender: BR |
| 2012 |
WER’S GLAUBT WIRD SELIG, Kinofilm (Wiedemann&Berg Filmproduktion) Komödie, 105 Min, im Kino in Deutschland, Österreich und der Schweiz |
| 2011 |
SOMMER DER GAUKLER, Kinofilm, 110 Minuten, bundesweiter Kinostart SOMMER IN ORANGE, Kinofilm, (Odeon Picture, Roxy Film), 110 Min, im Kino in Deutschland, Österreich und der Schweiz |
| 2010 |
LABRASSBANDA, Musikdokumentation, Bayrisches Fernsehen |
| 2009 |
DIE PERLMUTTERFARBE, Kinofilm, (d.i.e.film.gmbh, Produzent: Robert Marciniak) 103 Min, Kinderfilm 1. Preis beim Buster-Kinderfilmfestival Kopenhagen |
| 2008 |
RÄUBER KNEISSL, Kinofilm (Wiedemann & Berg), 105 Min BESTE GEGEND, Kinofilm (Monaco Film, Produzent: Nils Dünker), 90 Min |
| 2007 |
BESTE ZEIT, Kinofilm (Monaco Film, Produzent: Nils Dünker), 90 Min |
| 2006 |
SCHWERE JUNGS, Kinofilm (Olga Film), 94 Min, WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, Kinofilm, (Roxy Film), 105 Min, |
| 2004 |
DRACHEN UND ANDERE ORIGINALE, Dokumentation 45 min, ALMRAUSCHEN: LIEDER UND LEBEN AUF DER ALM, Dokumentation 45 min, Reihe „Irgendwo in Bayern“ Bayerisches Fernsehen |
| 2003 |
DEN FRIEDEN IN DER HAND – DAS HOLZKIRCHNER WALLFAHRTSGELÜBDE |
| 2002 |
C´EST LA VIE, Kurzspielfilm 15 Min, Auszeichnung als „Film des Monats“ Kuratorium Junger Deutscher Film |
| 2001 |
HOTEL DEEPA, Kurzspielfilm, 40 min, Teilnahme an zahlreichen Festivals |
| 2000 |
KÜMMEL & KORN, Kurzspielfilm, 15 min, Teilnahme an zahlreichen Festivals Nachwuchspreise bei Festivals in Landshut, Regensburg und München |
| 1996 |
NUR SCHREINER MACHEN FRAUEN GLÜCKLICH, Kurzspielfilm, 20 min Deutscher Filmschulpreis in Gold
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